• Programm

    Die CSU Neuburg trat im März 2014 unter dem Motto "Aus Liebe zu Neuburg" zur Kommunalwahl an. Hier möchten wir Ihnen die wichtigsten Programmpunkte und Vorhaben bis 2020 vorstellen.
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Programm

 

Stadtplanung

Die planerische Entwicklung und die Gestaltung un­serer wunderschönen Heimatstadt sind zentrales Anliegen der CSU. Viele unserer Forderungen wur­den bereits erfüllt. So läuft derzeit die Ausweisung eines großen neuen Bau- und Gewerbegebietes in Neuburg West. Eine alte Forderung der CSU. Andere neue Bau- und Siedlungsbereiche konnten bereits bezogen werden. So hat sich die CSU erfolgreich für das neue Baugebiet in Heinrichsheim-Mitte, am Brandl, der Buchdruckerwiese u.v.m. eingesetzt. Durch den starken Zuzug in den vergangenen bei­den Jahren ist die Stadt gefordert, weiterhin Wohn­raum für junge Familien, aber auch seniorengerech­tes Wohnen zu entwickeln. Die Weiterentwicklung der Infrastruktur bleibt eines unserer wichtigsten Ziele! Dazu gehört mittelfristig auch der Bau einer zweiten Donaubrücke.
 
Zusätzliche Parkmöglichkeiten in der Innenstadt, eine verbesserte Gestaltung des verkehrsberuhig­ten Bereichs in der Färber- Schmid- und Rosenstra­ße und eine attraktive Stadtgestaltung werden von uns nachhaltig verfolgt.
In den kommenden Jahren muss die Sanierung der Innenstadt Schritt für Schritt umgesetzt werden. Eine ansprechende Gestaltung der Verkehrswege, die den Belangen von Fußgängern, Radfahrern und dem motorisierten Verkehr gerecht wird, ist unser Anliegen. Des weiteren wollen wir Hauseigentü­mer bei der Sanierung ihrer Immobilien bestmög­lich unterstützen. Die Stadt Neuburg konnte in den
vergangenen Jahrzehnten zahlreiche kommunale Projekte mit den Mitteln der Städtebauförderung realisieren oder private Initiativen fördern. Diese Hilfen wollen wir weiterhin ermöglichen.
 
Die Entwicklung des Geländes der Lassigny-Kaser­ne, sowie die Einrichtung eines „Ostparks“ als Frei­zeit- und Sportgelände bleiben unser Ziel. Darüber hinaus wollen wir die Donau und den Englischen Garten durch Fußgängerbrücken, Rad- und Wan­derwege, Bootswandermöglichkeiten und entspre­chende Beschilderung wieder mehr ins Bewusst­sein der Bevölkerung rücken.
 

Breitbandaufbau

Die CSU Neuburg unterstützt alle Bemühungen, weitere Bereiche der Stadt Neuburg mit schnellem Internet zu versorgen. Neben den bereits erschlos­senen Gebieten der Kernstadt ist dies in den Stadt­teilen Zell, Bruck, Maxweiler und Bergen gelungen. Im Rahmen des Förderprogramms des Freistaates Bayern wollen wir diesen Ausbau fortsetzen. Um die Aufenthalts- und Einkaufsqualität der Neubur­ger Innenstadt zu fördern, haben wir uns die Ein­richtung öffentlicher „Hot-Spots“ (kabelloser Inter­netzugang) zum Ziel gemacht.
 

Hochwasserschutzmaßnahmen

Der technische Hochwasserschutz wurde in den vergangenen Jahren endgültig abgeschlossen, ins­gesamt wurden 22,5 Mio. Euro investiert, davon 8 Mio. durch die Stadt Neuburg und 14,5 Mio. durch den Freistaat Bayern
 
Eine nachhaltige Finanzwirtschaft ist die Vorausset­zung für eine gedeihliche Zukunft der Stadt Neu­burg.
Wir sind zum sparsamen Umgang mit den uns an­vertrauten Steuergeldern verpflichtet, um auch den kommenden Generationen Handlungsspielräume zu eröffnen. Trotz Investitionen in vielfacher Milli­onenhöhe ist es der Stadt Neuburg unter Federfüh­rung der CSU gelungen, den Schuldenstand von 27 Millionen Euro (2002) auf 22 Millionen Euro (2012) erheblich zu reduzieren.
 
Dabei hat die CSU Sparsamkeit nie als Selbstzweck gesehen, sondern sinnvolle und zielgerichtete In­vestitionen auf den Weg gebracht. u.a.:
 
  • Sanierung der Dreifachturnhalle und des Rat­hauses
  • Errichtung von Kindergärten
  • Kanal- und Straßensanierungen
  • Neubau des Parkdecks an der Luitpoldstraße und des Parkplatzes an der Schlösslwiese
  • Hochwasserschutzmaßnahmen
  • Feuerwehr-Gerätehäuser u.v.m. (siehe Wirt­schaft)
 
Darüber hinaus konnte die zukünftige Finanzaus­stattung der Stadt Neuburg u.a. durch die Neuan­siedlung von Industrieunternehmen (Audi, Knauf-USG u. Maschinenringe) gesichert werden.
Durch den Neubau der Schwalbangerschule ist die Stadt Neuburg vorübergehend gezwungen, neue Kredite aufzunehmen. Diese müssen in den nächs­ten Jahren wieder abgebaut werden. Wir werden an der Politik der kontinuierlichen Schuldenredu­zierung festhalten.
Es ist auch weiterhin das Ziel der CSU, Steuergel­der den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt durch gesetzlich vorgeschriebene und freiwillige Leistun­gen sowie durch die Verbesserung der Infrastruktur wieder zugute kommen zu lassen.
 

Wirtschaftsstandort

Der Wirtschaftsstandort Neuburg hat sich als größ­tes Mittelzentrum in der Region 10 hervorragend entwickelt. So können wir uns nicht nur über eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten im Bundesge­biet, sondern auch über herausragende Neuansied­lungen wie z. B. der Fa. Audi, Knauf-USG, Maschi­nenringe, Mediamarkt u.v.m. freuen.
Darüber hinaus konnte die Wirtschaftskraft der Stadt durch die Fusion der Sparkassen Neuburg und Rain als starker kommunaler Dienstleister für Bürger und Mittelstand, sowie Investitionen der Privatwirtschaft im dreistelligen Millionenbereich in den letzten 10 Jahren kontinuierlich gesteigert werden.
Die Steigerung der Attraktivität Neuburgs als Stand­ort für lukrative und leistungsfähige Geschäftszwei­ge bleibt eine zentrale Herausforderung. Mehrere Studien belegen die positiven Wirtschaftsaussich­ten des Standorts Neuburg. Die CSU will diese Chancen weiter nutzen.
 
Folgende Punkte sind uns dabei besonders wichtig:
 
  • Ein breitgefächertes Angebot an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen soll jungen Leuten vielver­sprechende Perspektiven für die Zukunft bieten
  • Die CSU bleibt der Ansprechpartner für Gewer­be– Industrie- Handwerks- und Dienstleistungs­betriebe und trägt durch kontinuierlichen Dia­log zur weiteren positiven Entwicklung unserer Heimatstadt bei        
  • Stetig setzen wir uns für die Verbesserung der wirtschaftlichen und verkehrspolitischen Rah­menbedingungen ein, welche die Attraktivität unserer Einkaufsstadt und die damit verbunde­ne Kaufkraft stärken       
  • Wir unterstützen mit Nachdruck die Aktivitäten des Stadtmarketing e.V., das sich seit über zehn Jahren erfolgreich für die Weiterentwicklung Neuburgs als Einkaufs- und Erlebnisstadt ein­setzt        
  • Die gute Erreichbarkeit der Geschäfte in der In­nenstadt und ein gutes Parkplatzangebot blei­ben unser zentrales Anliegen        
  • Wir freuen uns über viele inhabergeführte Ein­zelhandelsbetriebe in der City und werden die­se weiter fördern.
 

Stadtwerke

Die Stadtwerke Neuburg sorgen für den Herzschlag der Stadt.
Der Kommunalbetrieb muss im Wettbewerb ge­stärkt werden, um die Versorgung unserer Bürge­rinnen und Bürger mit Strom, Gas und Wasser si­cherzustellen.
Das Angebot der Bäder, Stadtbusse sowie Tiefgara­gen soll aufrecht erhalten werden. Wir werden al­les daran setzen, auch in Zukunft bürgerfreundliche Preise zu bewahren.
Unser größtes Zukunftsprojekt ist die Nahwärme­versorgung für Neuburg.
 
Die Stadt Neuburg hat bereits vor vielen Jahren begonnen, Umweltschutzmaßnahmen zu fördern. Städtische Zuschüsse für Wärmedämmung, Solar­anlagen, Wärmepumpen etc. haben Investitionen in Millionenhöhe ausgelöst.  Die CSU Neuburg unterstützt zur Sicherung der Zukunft „das Neuburger Energieleitbild“, indem wir uns verpflichten, bis 2020 den CO2-Ausstoß um
30 % zu reduzieren. Wichtigster Punkt ist das bereits in Umsetzung be­findliche Nahwärmenetz der Stadt Neuburg.
 
Darüber hinaus stehen für uns folgende umweltpo­litische Ziele im Vordergrund:
 
  • Reduzierung des Energieverbrauchs bei Alt­bausanierungen
  • Förderung von Passivbauten
  • Förderung von weiteren Bürgerkraftwerken
  • weitere Umstellung des städtischen Fuhrparks auf Erdgas bzw. Biokraftstoffe und Elektroan­trieb
  • Beibehaltung der Förderung energetischer Sa­nierungsmaßnahmen
  • Ausbau des bestehenden Nahwärmenetzes in Neuburg (industrielle Abwärme wird zur Wär­meversorgung von Haushalten verwendet)
  • Erzeugung des Restwärmebedarfes durch ein Biomasseheizkraftwerk
  • Ausbau und Intensivierung der Klärschlamm­rückgewinnung als natürlichen Brenn- und Rohstoff u.a. zur Gewinnung von Phosphor
  • Verwertung zusätzlicher Energiereserven wie z.B. Baum- Strauch- und Rasenschnitt
  • weitere Unterstützung des Forschungszent­rums f¹º
  • Reinerhaltung der Gewässer
  • Sparsamen Landverbrauch durch die Entsiege­lung nicht mehr benötigter Flächen (wie bereits geschehen bei den ehemaligen Stadtwerken)
  • Ausweitung der Verwendung lärmmindernden Straßenbelags
  • Schaffung von Ausgleichsflächen u.a. für selte­ne Pflanzen und Tierarten
  • Umbau der Stadtwerke vom Energieverteiler zum Energieproduzenten (regionale Wert­schöpfung)
  • Unterstützung von Umweltprojekten von Schu­len zur Förderung des Umweltbewusstseins bei Kindern und Jugendlichen
  • Berücksichtigung des E-NORM Gutachtens zur Standortfestlegung bei der Errichtung von Mo­bilfunkmasten
  • Beibehaltung der auf Antrag der CSU einge­führten Neuburger Umwelttage
  • Optimierung des Energieverbrauchs stadteige­ner Gebäude
 
In den Jahren 2008-2014 konnten wichtige Vorhaben realisiert werden. Die Eybstraße, die Bgm.-Sing-Str., die Luitpoldstraße sowie die Theresienstraße wur­den grundlegend erneuert, um den verkehrlichen Belastungen zu entsprechen. Damit haben wir die Verkehrssicherheit erhöht und die Lärmbelastung der Anwohner reduziert. In der Luitpoldstraße und der Bgm.-Sing-Str. wurde z.B. Flüsterasphalt einge­baut.
Das Wunschprojekt für Neuburg, die zweite Do­naubrücke, blieb bisher leider in den Grundstücks­verhandlungen stecken. Die Umweltverträglich­keitsprüfung durch die Obere Naturschutzbehörde ist der nächste Schritt. Die dafür notwendige Ver­kehrszählung haben wir 2012 durchgeführt. Die Re­alisierung des Projekts wird realistisch betrachtet noch bis zu 20 Jahre in Anspruch nehmen.
Die jahrelangen Bemühungen der Stadt Neuburg, die Bundesstraße 16 sowie die ehemalige Bundes­straße von Bergheim nach Ingolstadt, jetzt St2214, dem Verkehrsaufkommen anzupassen, waren er­folgreich.
Der dreistreifige Ausbau der B 16, der 2011 begon­nen hat und bis 2017 abgeschlossen werden soll, wertet diese für Neuburgs Wirtschaft bedeutende Verkehrsachse spürbar auf. Auch für den Individual­verkehr bedeutet der Ausbau mehr Verkehrssicher­heit und kürzere Reisezeiten.
Die ehemalige B 16 zwischen Neuburg und Ingol­stadt soll ebenfalls dreistreifig ausgebaut werden.
Gut ausgebaute Verkehrsverbindungen sind wich­tige Kriterien für die Standortwahl von Unterneh­men sowie die Wohnortwahl für Neubürger.
 

Fließender Verkehr

Auf Antrag der CSU hat die Stadt Neuburg beschlos­sen, den Durchgangsverkehr für LKW über 7,5 to zu sperren. Damit wurde eine spürbare Reduzierung des Schwerlastverkehrs in der Innenstadt erreicht.
Die CSU fordert eine weitere Optimierung der vor­handenen Beschilderung. Die Verbesserung der innerstädtischen Straßen stellt eine ständige Auf­gabe für unsere Stadt dar, wobei Luxussanierungen für die CSU Fraktion aufgrund der Haushaltslage nicht in Frage kommen.
 

Ruhender Verkehr

Die CSU Fraktion konnte trotz enormen Wider­stands im Stadtrat den Bau des Parkdecks im Hof­garten durchsetzen. Das Parkdeck fügt sich in das historische Stadtbild bestens ein und wurde sofort angenommen und der Parksuchverkehr dadurch reduziert. Diese positive Erfahrung stärkt die CSU in ihrer Forderung, das Parkdeck im Graben zu re­alisieren. Diese Baumaßnahme würde weiteren Parkraum in der Innenstadt schaffen.
Die Planungen für die Erweiterung des Parkplatzes Schlösslwiese sind abgeschlossen. Der Grunder­werb konnte jedoch noch nicht getätigt werden. Die CSU Fraktion ist von der Notwendigkeit der Parkplatzvergrößerung überzeugt.
Ein wichtiges Ziel in naher Zukunft wird die Erwei­terung des Park+Ride Platzes am Bahnhof sein. Die derzeitige Situation ist für Pendler, Schüler und An­wohner nicht mehr zumutbar. Die CSU hofft auf er­folgreiche Grundstücksverhandlungen.
Ein absolutes Erfolgsmodell, die sog. „Semmeltas­te“ für Kurzparker wurde entscheidend von der CSU befürwortet und wird inzwischen in mehreren be­nachbarten Städten nachgeahmt.


Fuß- und Radwege, Fußgängerbereiche

Der Forderung der CSU Fraktion, die Fußwege und Bürgersteige in einem guten Zustand zu halten, wird ständig nachgekommen. Bürgersteige werden mit neuem Belag ausgestattet, Hindernisse für äl­tere Bürger beseitigt, Bordsteinabsenkungen nach und nach durchgeführt.
Mit den fast 50 km Radwegen im Stadtbereich sind wir in unserer Stadt nahe an der Grenze des Mach­baren. Selbstverständlich will die CSU, dass alle Er­weiterungsmöglichkeiten genutzt werden.
Die Mehrheit der Neuburger Bürger liebt ihre Stadt der kurzen Wege. Sie wollen nahe an das Geschäft heranfahren, um Einkäufe zu tätigen. Viele auswär­tige Kunden kommen auch aus diesem Grund nach Neuburg.
Ein Großteil der Neuburger Geschäftsinhaber wür­de bei Einführung einer Fußgängerzone um ihre Existenz fürchten.
Die CSU Fraktion stellt sich auf die Seite der Händ­ler, um unsere Einkaufsstadt mit ihrer Vielfalt auch in Zukunft zu erhalten. Unter den jetzigen Bedin­gungen ist eine Sperrung der Innenstadt nicht ver­tretbar.
Außerdem fordert die CSU, die Verkehrsflächen im verkehrsberuhigten Bereich Färber-, Schmid-, und Rosenstraße, in einheitlichem Belag und ohne tren­nende Randstreifen auszubauen.
Darüber hinaus setzen wir uns für eine bessere Kennzeichnung des verkehrsberuhigten Verkehrs und optische Aufwertungen ein.
Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass bei gegen­seitiger Rücksichtnahme und nur ein wenig gutem Willen Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer und die Gewerbetreibenden und ihre Kunden sich in unse­rer Innenstadt wohlfühlen können.

 
Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

Die Stadtbusse werden von der Bevölkerung immer besser angenommen.
Die CSU setzt sich für den Erhalt dieser Dienstleis­tung unserer Stadtwerke ein, auch wenn eine Kos­tendeckung nicht erreicht werden kann. Gerade auch aus sozialen Gründen muss der Stadtbusver­kehr vor allem für unsere Senioren aufrechterhal­ten und ausgebaut werden.
Die im Abschlussbericht der Arbeitsgruppe Ver-kehrsentwicklung für Neuburg vorgestellte Mög­lichkeit, die Linienbusse aus der Luitpoldstraße in die Oskar-Wittmann-Straße zu verlegen, will die CSU Fraktion weiter prüfen.
Das von den Stadtwerken betriebene Anrufsam­meltaxi soll als ergänzendes Angebot aufrecht er­halten bleiben.

Schulen

Die Stadt Neuburg verfügt über ein hervorragen­des Angebot für schulische und berufliche Bildung. Sowohl Förderschulen als auch drei Grundschulen, Mittelschule, zwei Realschulen, Wirtschaftsschu­le, Fachoberschule, Berufsschule- und Berufsober­schule bis hin zu Gymnasium und Studiencenter der Hochschule Ingolstadt sind bei uns beheimatet.
 
Die CSU Neuburg setzt sich dafür ein, dieses umfas­sende Bildungsangebot zu erhalten und auszubau­en. Im Einzelnen fordern wir für die Zukunft:
 
  • Ausbau der gebundenen Ganztagsklassen an der Grundschule Neuburg Ost sowie an der Mit­telschule Neuburg
  • Mitfinanzierung der Betreuungskosten für eine Ganztagsschule an der Mittelschule Neuburg
  • Beibehaltung und Ausbau der Übergangsklas­sen (Sprachintensivklassen) der Mittelschule, den Grundschulen im Englischen Garten und im Ostend. Dadurch wird den Schülern mit Migrationshintergrund der Eintritt in die Regel­klassen erleichtert
  • Aufrechterhaltung und personelle Verstärkung der Schulsozialarbeit an der Mittelschule Neu­burg
  • Präventive Zusammenarbeit mit Schülern, El­tern und Lehrern
  • Errichtung eines zentrumsnahen Schülercafes unter der Trägerschaft einer sozialen und cari­tativen Einrichtung
  • Finanzielle Anschubhilfe für Qualifizierungs­maßnahmen von Schülern und Jugendlichen
 

Jugend

Die Jugendlichen von heute sind die Verantwor­tungsträger der Zukunft.
Die CSU hat Vertrauen in die Jugend unserer Stadt. Deshalb wird sich die CSU weiterhin für die Belan­ge der Jugend stark machen und auf sie bauen. Wir sind sicher, dass dieser Einsatz viele Früchte tragen wird. Das Jugendparlament – inzwischen in der sechsten Amtsperiode – ist ein Erfolgsmodell. Maß­geblich angestoßen wurde es vom Ortsverband der CSU und der Jungen Union.
 
Viele Ansätze, die in den letzten Jahren erfolgreich waren, wollen wir weiterführen, andere ins Leben rufen:
 
  • Fortführung der intensiven Einbindung des Ju­gendparlamentes in die kommunalpolitische Arbeit
  • Unterstützung der kommunalen Einrichtungen, wie Jugendzentrum und Jugendarbeit im Ost-endtreff
  • Unterstützung von unabhängigen Einrichtun­gen, der Jugendarbeit in den Vereinen in den Jugendtreffpunkten
  • Unterstützung der Neuburger Grundschulen bei ihrer Erziehungsarbeit durch Schulsozialar­beiter
  • Erhalt, Pflege und Ausbau der Bolzplätze
  • Weitere Unterstützung des „Überlaufs“ als Fei­ermöglichkeit für die Jugend
  • Beibehaltung des Donaustrandes
  • Weiterer Ausbau der Freizeitmöglichkeiten
  • Unterstützung der Aktion „Netzwerk Jugend“
  • Förderung der Jugendarbeit in den Vereinen und Verbänden
  • Fortführung der Ausbildungsmesse „A-Zu-Bi!“, die beliebte Informationsquelle für Jugendliche
 

Senioren

25% aller Neuburger sind über 60 Jahre alt. Die CSU setzt sich mit besonders vielen Aktivitäten für die­se Altersgruppe ein. So wurde die städtische Se­niorenwohnanlage der Bürgerspitalstiftung am Schwalbanger generalsaniert und modern gestal­tet. Die AWO und das BRK haben neue Senioren­zentren gebaut, die den heutigen Anforderungen entsprechen. Der Seniorenbeirat wurde auf Anre­gung der CSU in Neuburg gegründet und leistet hervorragende Arbeit.
Wir werden die Zusammenarbeit mit ihm weiter fördern.
 
Daher setzen wir Schwerpunkte unserer Arbeit auf:
 
  • Spezielle Freizeitangebote für Senioren
  • Aktive Einbindung der Senioren in allen Le­bensbereichen
  • Konstruktive Zusammenarbeit von Jugend und Senioren
  • Förderung von Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit
  • Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr
  • Ausreichende und zeitgemäße Wohn- und Pfle­geplätze sowie Einrichtungen für betreutes Wohnen
  • Weitere Unterstützung ehrenamtlicher Tätig­keit
  • Beibehaltung des Seniorennachmittages beim Volksfest
 
Wir unterstützen auch weiterhin seriöse Privatini­tiativen für weitere Pflegeplätze. Ziel muss stets die Bedarfserfüllung und Bezahlbarkeit sein. Eine Ausweitung der Kurzzeitpflegeplätze wird von uns unterstützt.
 

Soziale Stadt

Die Forderungen der CSU aus dem Wahlprogramm 2002/2008 wurden erfüllt. Sowohl im Ostend als auch im Schwalbanger sind mit den Bürgerhäusern soziale Begegnungszentren für alle Bevölkerungs- und Altersschichten geschaffen worden, u.a. mit Mittagstisch und Sportgeräten für Senioren.
In beiden Begegnungszentren legen wir großes Augenmerk auf die Integration von Bürgern mit Migrationshintergrund, indem wir Fort- und Weiter­bildungsmöglichkeiten anbieten.
Wir unterstützen und fördern die Beibehaltung und Ausweitung des Stadtteilmanagements für beide Stadtteiltreffs im Ostend und am Schwalbanger.


Sicherheit

Wie in vielen Städten unserer Größenordnung musste auch die Stadt Neuburg verstärkt Vandalis­musschäden zur Kenntnis nehmen. Auf Antrag der CSU wurde deshalb vor drei Jahren die Einführung eines kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) be­schlossen. Wenn auch nicht alle Ordnungswidrig­keiten und Straftaten zu vermeiden sind, ist doch ein erheblicher Rückgang des Vandalismus zu ver­zeichnen.
Die CSU Neuburg will auch weiterhin für ein höchst­mögliches Maß an Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger Neuburgs sorgen.
 
 
Auch in Zukunft will die CSU familienpolitisch weg­weisende Akzente setzen:
 
Kinder und Familien sind die Keimzelle unserer Ge­sellschaft und die wichtigste Gemeinschaftsaufga­be. Ziel der CSU Familienpolitik ist es, einen größt­möglichen Handlungsspielraum zu schaffen, damit Familie und Beruf zu vereinbaren sind. Die Politik der CSU will den Mut zur Familie stärken.
Die Gestaltung einer familienfreundlichen Stadt ist uns ein Herzensanliegen. Denn nur durch Attraktivi­tät für Familien kann eine Stadt bestehen und wei­ter wachsen. Dafür steht die Neuburger CSU und tritt mit ganzer Kraft für eine familienfreundliche und lebenswerte Umgebung ein.
 
Dazu gehören:
  • Bezahlbare Bauplätze und Wohnungen
  • Betreuungsangebote für alle Altersgruppen
  • Ein komplettes Bildungsangebot vor Ort
  • Abwechslungsreiche Freizeitangebote
  • Erhalt der Kinderklinik
  • Beibehaltung der Kinderbetreuung an Samsta­gen und verkaufsoffenen Sonntagen
 

Kinderbetreuung

Die CSU hat die Zeichen der Zeit erkannt. Immer mehr Familien sind auf ein doppeltes Einkommen angewiesen. Und viele Frauen wollen auch ganz be­wusst berufstätig bleiben, nachdem sie viele Jahre in eine anspruchsvolle Berufsausbildung investiert haben. Zudem zeichnet sich in unserer Wirtschaft ein Fachkräftemangel ab, sodass auf gut qualifizier­te Frauen nicht verzichtet werden kann und darf. Dieser geänderten Situation trägt die CSU Rech­nung, indem sie eine echte Wahlfreiheit anbietet. Frauen, die ihre Kinder gerne zu Hause betreuen wollen, werden durch das neu eingeführte Betreu­ungsgeld unterstützt. Diese Leistung begrüßen wir sehr. Aber auch Familien, in denen beide Partner bald nach der Geburt eines Kindes wieder arbei­ten wollen oder müssen, können sich unserer Un­terstützung sicher sein. In den letzten Jahren und Monaten wurde in Neuburg diesbezüglich sehr viel bewegt.
 
  • 156 Betreuungsplätze stehen ab 01.04.2014 für Kinder unter 3 Jahren zur Verfügung. 18 Tages­mütter bieten ihre Betreuungshilfe an
  • Auch in Zukunft werden verstärkt Krippenplät­ze geplant und eingerichtet
  • Für unsere Kinder zwischen 3 und 6 Jahren kön­nen wir eine 98%ige Kindergartenplatzgarantie bieten
  • In 3 Hortgruppen stehen ca. 50 Betreuungsplät­ze für Schüler zur Verfügung
  • An den Grundschulen besteht das Angebot der Mittags- und Nachmittagsbetreuung
 

Spiel- und Bolzplätze

Gerade in den letzten Jahren wurde der Bewe­gungsmangel bereits bei Kindern zu einem immer größer werdenden Problem.
Erzieher, Lehrkräfte, Kinderärzte und alle, denen das Wohl unserer Kleinen am Herzen liegt, klagen zunehmend über mangelnde motorische Fähigkei­ten und geringe Kondition. Umso wichtiger ist es, durch fantasievoll gestaltete Spielplätze attraktive Bewegungsangebote zur Verfügung zu stellen.
In Neuburg gibt es im Vergleich zu vielen anderen Städten überdurchschnittlich viele Spielplätze (39), die für alle Kinder gut erreichbar sind. Da Fußball auch für Kinder und Jugendliche die Sportart Nr. 1 ist, die nicht in Vereinen organisiert sind, legen wir großen Wert auf die gute Ausstat­tung und Pflege der 14 bestehenden Bolzplätze so­wie des DFB-Kleinspielfelds.
 
 

Die Förderung von Sport, Freizeit und Ehrenamt war bisher und wird auch künftig ein zentrales poli­tisches Anliegen der CSU Neuburg bleiben.
Die Stadt Neuburg hat in den letzten zehn Jahren extrem viel Geld für den Sportstättenbau und die Förderung der Sportvereine ausgegeben. Eine gute Investition für unsere Jugend. So wurde z.B. die Mehrfachhalle an der Berliner Straße für 4,5 Mio Euro generalsaniert, die kleine Turnhalle an der Parkhalle saniert, eine neues DFB-Kleinspielfeld an der Ostendschule gebaut, neue Sportgeräte für Se­nioren aufgestellt u.v.m.

 

Sport

Neuburg genießt als Sportstadt einen hervorragen­den Ruf. Wer hier Sport treibt, ob im Verein oder im Breitensport, muss auch gute Bedingungen und zeitgemäße Sportstätten vorfinden. In einer jähr­lich stattfindenden Sportkonferenz unter Beteili­gung aller Vertreter des Breitensports soll die Spor­tentwicklungsplanung diskutiert werden.
Die CSU will alle vereinseigenen Sportstätten er­halten und ihren weiteren Ausbau finanziell un­terstützen. Dazu gehört auch der Umbau eines Rasensportplatzes in ein Kunstrasenfeld. Wir spre­chen uns auch für eine Ausweitung der Parkbad-, Brandl-bad- und Sporthallenöffnungszeiten aus, um dem Bedarf der Vereine und anderer Nutzer zu entsprechen. Unser langfristig angesetztes Ziel ei­ner Sport- und Freizeitanlage darf dabei ebenfalls nicht aus den Augen verloren werden.
Gesundheit und Bewegung – fit bleiben in Neuburg a.d. Donau!
Gesundheitsprävention hat zunehmend an Bedeu­tung gewonnen. Auch in unserer Stadt ist das so.
Wir wollen der Gesundheitsvorsorge einen neuen Stellenwert geben, indem wir Bewegungskinder­gärten, Zielvereinbarungen mit unseren Sportverei­nen und die Vergrößerung des Naherholungsange­botes für die Menschen in unserer Stadt fördern.
Wir wollen die vorhandenen Stärken nutzen, bün­deln und Neuburg weiter zu einer Bewegungs- und Gesundheitsstadt entwickeln.


Freizeit

Schloßfest, Fasching, Hofgartenfest und Europas größtes Winterschwimmen sind neben den zahlrei­chen weiteren Ereignissen besondere Aushänge­schilder. Neuburg - eine wahre Erlebnismetropole.
Gemeinsam mit den Vereinen und Verbänden wol­len wir im Interesse der Stadt die Planung und Verwirklichung von Projekten vorantreiben. Dazu gehören Wanderwege, Grünoasen, Bolzplätze, Skater- und Boule-Plätze. Auch für den Englischen Garten gilt, ihn als Naherholungsgebiet zu erhalten und weiter zu entwickeln. Für die CSU wird auch weiterhin die aktive Pflege unserer Städtepartner­schaften eine Herzensangelegenheit bleiben. Über die Schiene des Sports sollen dazu die Begegnun­gen erweitert und auch alle Sportangebote ausge­dehnt werden.
 

Ehrenamt

Die Stadt Neuburg hat mit aufwendigen Ehren­amtsabenden in den vergangenen Jahren immer wieder das ehrenamtliche Engagement unserer Stadtfamilie gewürdigt.
Ehrenamt ist Kitt und Baustein der Gesellschaft. Folglich kann dem Ehrenamt auch in unserer Stadt nicht genug Wertschätzung entgegengebracht werden. Wir meinen aber, mit Wertschätzung allein ist es nicht getan.
Ehrenamt verdient Dankbarkeit. Durch die Teilnah­me an einer landesweiten Ehrenamtskarte wollen wir all denen danken, die sich um unser aller Wohl verdient machen. So erhalten ehrenamtlich Aktive mit der Ehrenamtskarte z.B. Vergünstigungen bei Eintritten in öffentliche Einrichtungen wie Museen oder Ausstellungen, wie auch Preisnachlässe in Ge­schäften, die sich an diesem Projekt beteiligen. Die Ausdehnung auf weitere städtische Angebote ist bereits in Planung.
Auch die Einrichtung eines Ehrenamtsbüros soll neue Interessierte ansprechen, der Netzwerkpfle­ge dienen, Angebote initiieren und Hilfestellungen leisten. Wir wollen diejenigen, die sich in unserer Stadt einsetzen, nicht alleine lassen.
 

Neuburg begeistert durch seine reiche Geschichte, seine historischen Bauwerke und durch sein viel­fältiges Kulturprogramm. Für uns als CSU Neuburg bedeutet dies, an Bewährtem festzuhalten und jeg­liches Entwicklungspotential für Neues zu nutzen.
 
Daher ist es für uns enorm wichtig, dass wir:
 
Weiterhin für alle Generationen ein umfassen­des Kulturprogramm von privaten Kulturträgern und städtischen Veranstaltungen unterstützen
Einen detaillierten monatlichen Kulturkalender in Abstimmung mit allen hiesigen Veranstal­tern anbieten können, der auch mit Tourismus­angeboten erweitert werden kann.
Weitere interessante Ausstellungen, Museen und Konzertangebote wie z.B. ein Josy-Meidin­ger-Museum oder Standkonzerte am Karlsplatz nach Neuburg holen können
Die Kultur und Identität, die Neuburg verkör­pert, bewahren
 
Neuburg nimmt stetig an Bekanntheit zu, wie auch die weiterhin steigenden Übernachtungzahlen be­legen.
In den Jahren 2002 bis 2012 konnten die Übernach­tungen von 42.000 auf 83.000 gesteigert werden.
Es gilt diese positive Entwicklung fortzuführen.
Der Tourismus in der Region ist ein Wirtschafts­zweig mit hohem Entwicklungspotential, den wir mit verschiedenen Aktionen wie
 

  • der Entwicklung einer Neuburgcard mit beson­deren Vergünstigungen für Touristen
  • die Belebung der Gastronomie in der oberen Stadt
  • die Platzierung wichtiger Beschilderungen ent­lang der Donau, Wander- und Radwegen, sowie im Stadtgebiet für Touristen
  • die Schaffung neuer Hotelkapazitäten auch in Zusammenarbeit mit Investoren

 
unterstützen wollen. Die bewährte Zusammenar­beit mit dem Naturpark Altmühltal, der ARGE Deut­sche Donau und weiteren Tourismusverbänden muss fortgeführt werden. Sie garantiert überregi­onale Werbung und Steigerung des Bekanntheits­grades der Stadt Neuburg.
 
Angebote von Pauschalreisen für Singles, Paare und Gruppen in Zusammenarbeit mit der örtlichen Gastronomie sollen intensiviert und ausgebaut werden.
In diesem Zusammenhang ist es in unserer multi­medialen Zeit besonders wichtig, die Präsenz im Internet den neuen Möglichkeiten anzupassen.
Die Pflege der Partnerschaften mit unseren Europä­ischen Freunden in Sete und Jesenik ist uns wichtig.
Wir wollen diese nunmehr über viele Jahre gewach­sene Verbindungen im Sinne des Europäischen Friedensgedankens auf kommunaler Ebene auch in Zukunft pflegen.